Objektleiter
Plant und steuert seine Objekte, ohne Zugriff auf Personal, Kunden und Geld.
Was er darf
Der Objektleiter ist ein abgespeckter Disponent. Er plant und besetzt Schichten, führt Wächterkontrolle und Rundgänge, verwaltet Einsatzfreigaben für seine Objekte, liest Berichte und sieht Personalstammdaten im Lesemodus.
Er nutzt dieselben Bildschirme wie der Disponent, eine eigene Ansicht gibt es nicht.

Was ihm gegenüber dem Disponenten fehlt
Der Objektleiter hat deutlich weniger Rechte als der Disponent. Ihm fehlen unter anderem: Mitarbeiterdaten ändern, Kunden, Qualitätsvorgänge, Kommunikation an die Kräfte, Inventar, Subunternehmen, Faktura-Grundlagen, der KI-Ersatzagent und das Support-Postfach.
Lohn sieht er in keiner Form, und einen Monat abschließen kann er nicht.
Rolle und Einheiten gehören zusammen
Die Rolle legt fest, was jemand tun darf. Auf welche Objekte, Aufträge und Kräfte sich das erstreckt, legst du getrennt davon über die Organisationseinheiten im Nutzer-Datensatz fest.
Beide Schritte sind Pflicht. Vergib nie eine Objektleiter-Rolle, ohne im selben Zug die Einheiten zuzuordnen, sonst arbeitet die Person betriebsweit. Prüfe nach dem Anlegen einmal aus ihrer Sicht nach, welche Objekte sie in der Liste sieht.
Zusätzlich gilt: Datensätze ohne Einheit bleiben für jeden sichtbar. Ordne deshalb auch Bestandsobjekte einer Einheit zu, wenn du das Modul einführst. Den Freigabestand der Planung sieht der Objektleiter für den ganzen Betrieb, nicht nur für seine Einheiten.
Passt dazu
- Team und RollenSechs Rollen, darüber ein fein gegliedertes Rechtevokabular. Was jemand sieht, entscheidet das Recht, nicht die Rolle allein.
- OrganisationseinheitenFür Betriebe mit mehreren Niederlassungen: wer sieht welche Objekte, Aufträge und Kräfte.
- Betriebsrat und PlanfreigabeFür mitbestimmte Betriebe: der Monatsplan geht erst raus, wenn Planung und Betriebsrat gezeichnet haben.
Aktualisiert am: 03.09.2026