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Die App für Kräfte

Fünf Reiter, kein Passwort und alles, was eine Kraft im Dienst braucht.

Voraussetzungen

  • Kraft im Team angelegt
  • Telefonnummer hinterlegt, ohne sie gibt es keinen App-Zugang

Anmelden

Die Kraft gibt ihre Handynummer ein und bekommt einen Einmalcode per SMS. Ein Passwort gibt es nicht. Nach dem Neustart wird die Sitzung still erneuert, es braucht also nicht jeden Morgen eine neue SMS.

Der Innendienst meldet sich über einen separaten Link mit E-Mail und Passwort an. Welche Oberfläche erscheint, entscheidet danach die Rolle.

Ein kurzer Netzaussetzer beim Rollenabruf führt bewusst nicht zum Abmelden, sondern zu einem Wiederholen-Bildschirm.

Die fünf Reiter

  • Börse: offene Schichten, die zur Kraft passen. Der Server filtert vor, gezeigt werden nur Schichten ohne Anforderung oder mit einer Qualifikation, die die Kraft besitzt. Zusätzlich gibt es Schnellfilter für „Nachts" und „Wochenende". Einen Umkreisfilter gibt es bewusst nicht, damit Festivals und Reisejobs sichtbar bleiben.
  • Schichten: eigene Zuweisungen, umschaltbar zwischen anstehend und erledigt.
  • Verfügbar: Wochenraster aus sieben Tagen mal drei Bändern, Vormittag, Nachmittag und Nacht. Es gibt eine wiederkehrende Grundwoche und Ausnahmen je Kalenderwoche. Von hier aus werden auch Abwesenheiten beantragt.
  • Mitteilungen: Postfach der Disposition und Schwarzes Brett. Pflicht-Aushänge verlangen eine Lesebestätigung und stehen oben.
  • Profil: Qualifikationen, Fahrzeug, Wohnort und Bewacherregister-ID sind selbst pflegbar. Von hier führen Wege zu Nachweisen, Ausrüstung und Erreichbarkeit.

Im Dienst

Das Schichtdetail zeigt Kartenstreifen mit Geofence, Objekt und Adresse, Zeitfenster, Fahrgemeinschaft, Ansprechpartner, die Einsatzinfo der Disposition und einen Lageplan, falls hinterlegt. Vor dem Check-in gibt es „Route starten", danach läuft ein Schichttimer.

Rundgang und Wachbuch erscheinen erst nach dem Check-in. Das ist die häufigste Rückfrage überhaupt: wer die Funktionen sucht, ohne eingecheckt zu sein, findet sie nicht.

Die Krankmeldung fragt nach einem Grund und startet serverseitig sofort die Ersatzsuche. Der gewählte Grund dient derzeit nur der Anzeige in der App, übertragen wird er noch nicht.

Nachweise hochladen

Die Kraft lädt ihre Bescheinigungen selbst hoch, wählt vorher die Art und fotografiert oder wählt eine PDF-Datei. Eigene Nachweise kann sie auch wieder löschen. Erlaubt sind PDF, JPG, PNG und HEIC bis 10 MB.

Läuft ein Nachweis in den nächsten 30 Tagen ab, kommt einmalig eine Erinnerung per Push. Altbestände ohne Ablaufdatum lösen nichts aus.

Den Arbeitsvertrag kann eine Kraft nicht hochladen und sieht ihn in der App auch nicht, er enthält Gehaltsdaten und bleibt beim Inhaber.

Erreichbarkeit für den Ersatzagenten

Die Kraft entscheidet je Kanal selbst, ob sie per WhatsApp oder per Anruf kontaktiert werden darf, mit Zeitstempel je Entscheidung. Beim ersten Start nach der Anmeldung wird sie einmalig gefragt.

Unterschiede zwischen iPhone und Android

Der Funktionsumfang ist weitgehend gleich, drei Punkte weichen ab:

  • NFC-Kontrollpunkte nur auf dem iPhone. Auf Android bleiben QR und die manuelle Erfassung.
  • Ablaufdatum für Arbeitserlaubnis und Aufenthaltstitel nur auf Android. Auf dem iPhone lässt es sich nur beim erweiterten Führungszeugnis setzen, dort springt die Ablauf-Erinnerung für diese Papiere also nicht an.
  • Bildschirmfoto-Schutz nur auf dem iPhone.

Beide Apps sprechen 15 Sprachen. Es gibt außerdem einen Feldmodus, der Schrift vergrößert und den Kontrast erhöht, für Einsätze bei schlechten Lichtverhältnissen.

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Aktualisiert am: 15.08.2026