Objektleiter
Plant und steuert seine Objekte, ohne Zugriff auf Personal, Kunden und Geld.
Was er darf
Der Objektleiter ist ein abgespeckter Disponent. Er plant und besetzt Schichten, führt Wächterkontrolle und Rundgänge, verwaltet Einsatzfreigaben für seine Objekte, liest Berichte und sieht Personalstammdaten im Lesemodus.
Er nutzt dieselben Bildschirme wie der Disponent, eine eigene Ansicht gibt es nicht.
Was ihm gegenüber dem Disponenten fehlt
Der Disponent hat 24 Rechte, der Objektleiter sechs. Ihm fehlen unter anderem: Mitarbeiterdaten ändern, Kunden, Qualitätsvorgänge, Kommunikation an die Kräfte, Inventar, Subunternehmen, Faktura-Grundlagen, der KI-Ersatzagent und das Support-Postfach.
Lohn sieht er in keiner Form, und einen Monat abschließen kann er nicht.
Die Rolle allein begrenzt ihn nicht
Das ist der Punkt, an dem es regelmäßig schiefgeht: Die Rolle beschneidet nur den Rechtekatalog, nicht den Datenbereich.
Die Begrenzung auf seine Objekte entsteht erst durch die Zuordnung von Organisationseinheiten im Nutzer-Datensatz. Und deren Standardzustand ist leer, was Zugriff auf den ganzen Betrieb bedeutet.
Wer die Rolle vergibt und die Einheiten vergisst, hat einen Objektleiter mit Planungsrechten für alles. Die Oberfläche weist mit einem Satz unter der Auswahlliste darauf hin, mehr nicht.
Zusätzlich gilt: Datensätze ohne Einheit bleiben für jeden sichtbar, und den Freigabestand der Planung sieht er für den ganzen Betrieb, nicht nur für seine Einheiten.
Passt dazu
- Team und RollenSechs Rollen, darüber ein Rechtevokabular aus 34 Einzelrechten. Was jemand sieht, entscheidet das Recht, nicht die Rolle allein.
- OrganisationseinheitenFür Betriebe mit mehreren Niederlassungen: wer sieht welche Objekte, Aufträge und Kräfte.
- Betriebsrat und PlanfreigabeFür mitbestimmte Betriebe: der Monatsplan geht erst raus, wenn Planung und Betriebsrat gezeichnet haben.
Aktualisiert am: 22.08.2026