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Preiserhöhung

Stundensätze über viele Kunden auf einmal anheben, prozentual oder als fester Aufschlag. Erst rechnen lassen, dann ausführen.

Voraussetzungen

  • Die betroffenen Preise sind gepflegt
  • Recht zum Verwalten der Finanzdaten

So läuft es ab

Du legst in der Faktura einen Lauf an: prozentual oder als fester Aufschlag je Satz, dazu die Ebenen, die er erfassen soll, und wahlweise eine Auswahl von Kunden. Ohne Auswahl gilt er für alle.

Dann drückst du Vorschau. Die rechnet schreibfrei jede betroffene Preiszeile alt zu neu durch und zeigt die Summen. Erst danach lässt sich der Lauf ausführen.

Was erfasst wird

Fünf Ebenen stehen zur Wahl:

  • Kunden-Standardsätze
  • Auftrags-Stundensätze und Monatspauschalen
  • Deal-Preise, also Preiswerke mit Stunden-, Tages- und Zuschlagssätzen
  • Objekt-Tätigkeitssätze
  • Objekt-Kategoriesätze der Faktura

Lohndaten bleiben unberührt. Der Lohnzuschlag am Objekt liegt zwar in derselben Zeile wie der Fakturasatz, wird aber bewusst weder gelesen noch geändert. Eine Preiserhöhung erhöht nie versehentlich Löhne.

Leere Preisfelder werden übersprungen, nicht von null hochgesetzt. Bereits beendete Aufträge fallen heraus.

Zwei Dinge, die überraschen

Der Stichtag tut nichts. Das Feld „Geplanter Stichtag" ist eine Notiz für euch. Es gibt keinen Automatismus, der den Lauf zum Termin ausführt. Preise ändern sich ausschließlich in dem Moment, in dem jemand auf Ausführen drückt.

Es gibt kein Zurück. Ein ausgeführter Lauf ist endgültig. Bearbeiten, Löschen und sogar eine erneute Vorschau sind danach gesperrt, und es gibt keine Rückabwicklung. Da sich nur Erhöhungen anlegen lassen, hilft auch kein Gegenlauf, eine falsche Erhöhung muss von Hand zurückgepflegt werden.

Deshalb: Vorschau wirklich lesen, bevor du ausführst. Jede geänderte Zeile wird mit Alt- und Neuwert protokolliert, das hilft beim Nachvollziehen, nicht beim Rückgängigmachen.

Passt dazu

Aktualisiert am: 22.08.2026