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Sicherheit und Datenschutz

Was technisch erzwungen wird, wo Daten anfallen und wie lange sie bleiben.

Mandantentrennung

Die Trennung zwischen Firmen liegt in der Datenbank selbst, nicht nur in der Anwendung. Jede Abfrage läuft mit einer gesetzten Mandanten-Kennung, die ausschließlich aus dem geprüften Anmelde-Token stammt und nie aus einem Feld der Anfrage. Ist sie nicht gesetzt, sind null Zeilen sichtbar.

Der Zugriff auf einen fremden Datensatz führt deshalb nicht zu einer Fehlermeldung „kein Zugriff", sondern schlicht zu „nicht gefunden".

Alle sicherheitsrelevanten Vorgänge landen in einem Protokoll, das nur angefügt und nie geändert wird.

Standortdaten

Es gibt keine laufende Ortung. Die App fordert nur die Berechtigung für den Vordergrund und holt genau einen Punkt, wenn die Kraft stempelt.

Beim Check-in werden Zeit und Koordinaten gespeichert. Beim Check-out wird der Punkt nur zur Prüfung benutzt und danach verworfen, im Datenmodell gibt es dafür schlicht kein Feld.

Beim Scannen eines Kontrollpunkts ist der Standort optional und wird nur protokolliert.

Rechtstexte und AVV

AGB, Datenschutzerklärung, Nutzungsbedingungen und der Auftragsverarbeitungsvertrag werden versioniert zur Zustimmung vorgelegt, jeweils nur den Rollen, die sie betreffen.

Der AVV verlangt eine Signatur in Textform, also einen selbst getippten Namen. Eine Checkbox allein genügt ausdrücklich nicht. Protokolliert werden Nutzer, Zeitpunkt, Fassung und IP-Adresse, auf Wunsch geht eine Bestätigung per Mail raus.

Ehrliche Einordnung: Das Zustimmungs-Gate blockiert die Oberfläche, bis alles Offene bestätigt ist. Es ist eine Führung durch den Prozess, keine serverseitige Schreibsperre.

Aufbewahrung und Löschung

Automatisch gelöscht werden geschlossene Support-Anfragen nach 14 Tagen, Cockpit-Mitteilungen nach 30 Tagen und eingehende WhatsApp-Nachrichten nach 90 Tagen.

Umgekehrt gibt es Löschsperren: Objekte mit Wachbuch-Einträgen oder Kontrollgang-Scans und Kräfte mit echter Arbeitshistorie lassen sich nicht löschen. Der Weg ist das Deaktivieren. Ein Nachweis, den man durch Löschen eines Stammdatensatzes beseitigen könnte, wäre als Nachweis wertlos.

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Aktualisiert am: 15.08.2026