Zeiterfassung
Kräfte stempeln in der App, nicht im Cockpit. Der Server prüft dabei den Standort und schreibt den Zeitstempel.
Voraussetzungen
- Objekt mit Koordinaten angelegt
- Schicht angelegt und veröffentlicht
- Kraft auf die Schicht zugewiesen und Zuweisung angenommen
Check-in und Check-out
Die Kraft stempelt in der App auf ihre Zuweisung. Der Server prüft, ob der gesendete Punkt im Radius des Objekts liegt, und setzt Status und Zeitstempel.
Beim Check-in werden Zeit und Koordinaten gespeichert. Beim Check-out wird die Position zwar geprüft, aber nur die Zeit gespeichert. Das ist Absicht: es entsteht kein Bewegungsprofil, sondern ein einzelnes Ereignis je Schichtbeginn.
Ein Check-in ist nur aus dem Status „angenommen" möglich, ein Check-out nur aus „eingecheckt". Andere Reihenfolgen weist der Server ab.
Geofence, der Radius am Objekt
Der Radius wird am Objekt gepflegt, unter Aufträge, Objekte, Feld „Geofence-Radius (Meter)". Ist nichts gepflegt, gelten 200 Meter.
Gemessen wird die Luftlinie zum hinterlegten Objektpunkt. Ein Punkt genau auf dem Radius gilt noch als innerhalb. Liegt die Kraft außerhalb, wird der Stempelversuch mit einem Hinweis abgewiesen und es entsteht kein Zeitstempel.
Grenze: Das Web-Formular begrenzt den Radius auf 50 bis 2000 Meter. Über die Schnittstelle gesetzte Werte werden derzeit nicht gegengeprüft. Ein Radius von 0 würde jeden Check-in am Objekt blockieren.
Zeiten korrigieren
Hat eine Kraft das Auschecken vergessen, trägt die Disposition die Ist-Zeiten nachträglich ein. Im Stundenreport gibt es dafür je Zeile die Aktion „Zeiten korrigieren".
Beide Zeitstempel sind Pflicht, eine Teilkorrektur gibt es nicht. Der Einsatz wird dabei auf „abgeschlossen" gehoben.
Abgewiesen wird eine Korrektur, wenn das Ende vor dem Beginn liegt, die Spanne über 24 Stunden geht, der Check-in mehr als 12 Stunden vor Planstart oder der Check-out mehr als 12 Stunden nach Planende liegt. Einsätze mit Status „nicht angetreten", „abgelehnt" oder „abgeschlossen" behalten ihren Status.
Erinnerungen bei fehlender Stempelung
Zwei Hintergrundläufe im Fünf-Minuten-Takt melden fehlende Stempelungen an die Disposition, sichtbar im Benachrichtigungszentrum über die Glocke.
- Vorlauf-Erinnerung an die Kraft 60 Minuten vor Schichtbeginn
- Meldung „Check-in fehlt" 10 Minuten nach Schichtbeginn
- Meldung „Check-out fehlt" 5 Minuten nach Schichtende
Es wird nichts automatisch auf Ausfall gesetzt. Die Entscheidung bleibt bei der Disposition.
Grenze: Eine eigene Verspätungslogik gibt es nicht. Ein verspäteter Check-in senkt die Ist-Minuten, an der Abrechnung ändert er zunächst nichts, siehe Stundenreport.
Passt dazu
- StundenreportDer Stundenreport ist die einzige Rechenmaschine für Minuten. Lohn, Rechnung und Controlling lesen alle aus derselben Quelle.
- Lohn und ZuschlägeBalerion Security rechnet den Bruttolohn und die steuerfreien Zuschläge. Lohnsteuer, Sozialversicherung und Netto macht das Lohnbüro.
- PeriodenabschlussEin abgeschlossener Monat bleibt vollständig lesbar. Gesperrt wird nur das Schreiben.
Aktualisiert am: 15.08.2026