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Wächterkontrolle

Kontrollpunkte am Objekt, Rundgänge in der App, Nachweis im Cockpit. Und eine ehrliche Einordnung, was ein Scan belegt.

Voraussetzungen

  • Objekt angelegt
  • Kraft auf eine Schicht an diesem Objekt zugewiesen
  • Kraft ist eingecheckt, sonst erscheint der Rundgang in der App nicht

Kontrollpunkte anlegen

Je Objekt legst du Kontrollpunkte mit Bezeichnung und Art an, entweder QR oder NFC. Das Cockpit druckt die QR-Etiketten als PDF, zwei pro Reihe, und kann NFC-Tags direkt im Browser beschreiben.

Das Beschreiben von NFC-Tags aus dem Cockpit funktioniert nur in Chrome auf Android, das ist eine Einschränkung der Browser-Schnittstelle.

Ein Kontrollpunkt hat keine eigenen Koordinaten und kein Geheimnis. Der Tag trägt ausschließlich seine Kennung.

Scannen in der App

Die eingecheckte Kraft öffnet aus dem Schichtdetail heraus „Rundgang / Kontrolle". Dort gibt es einen Vollbild-Scanner, der über mehrere Scans offen bleibt, und je Kontrollpunkt eine Schaltfläche für die manuelle Erfassung. Der Fortschritt erscheint als „x von y".

Derselbe Code wird drei Sekunden lang nicht doppelt gewertet, damit eine physische Berührung genau einen Eintrag ergibt.

Der Server leitet den Einsatz immer selbst her: eigene Zuweisung, Status eingecheckt, Objekt gleich Objekt des Kontrollpunkts. Ein fremder Kontrollpunkt wird abgelehnt. Es gibt nur Anlegen, kein Ändern und kein Löschen, jeder Scan steht im Prüfprotokoll.

Plattform: QR und manuelle Erfassung auf iPhone und Android. NFC nur auf dem iPhone.

Was ein Scan belegt, und was nicht

Das ist die wichtigste Stelle dieses Kapitels, deshalb ausdrücklich:

  • Der Code enthält nur die Kennung des Kontrollpunkts, ohne Signatur.
  • Der Standort wird zwar mitprotokolliert, aber nicht gegen den Geofence geprüft. Anders als beim Check-in.
  • Es gibt keine Zeitfensterprüfung. Ein Scan gilt immer, nie „zu spät".

Die eigentliche Absicherung ist eine andere: die Kraft muss auf genau diesem Objekt eingecheckt sein. Wer aus dem Nachweis mehr herausliest, überschätzt ihn. Für Auftraggeber ist das ein sauberer Anwesenheits- und Ablaufnachweis, kein manipulationssicheres Siegel.

Rundgangspläne

Ein Plan je Objekt hält eine geordnete Liste von Kontrollpunkten und wahlweise ein Wiederholintervall in Minuten und feste Uhrzeiten. Beides ist kombinierbar, fällig ist der Rundgang, sobald eines von beidem zutrifft.

Ein Plan fasst höchstens 500 Kontrollpunkte, das Intervall beträgt mindestens 5 Minuten. Ein Rundgang wird nie sofort fällig, erst zum ersten vollen Intervall. Geprüft wird alle 5 Minuten.

Neue Pläne sind aktiv, Intervall und feste Zeiten aber leer, es erinnert also zunächst nichts. Eine Toleranz oder Karenzzeit gibt es nicht.

Soll-Ist-Bericht und Alarm

Je Objekt zeigt eine Ampel den Zustand, dahinter steht je Einsatz „gescannt von geplant" mit Zeitfenster und den fehlenden Punkten.

Das Soll bilden alle Kontrollpunkte aktiver Pläne, die vor Schichtbeginn existierten. Ein nachträglich angelegter Plan redet alte Einsätze also nicht rückwirkend schlecht. Fehlende Punkte werden erst ausgewiesen, wenn die Schicht abgeschlossen ist.

Nach Schichtende prüft ein Hintergrundlauf jeden gearbeiteten Einsatz. Fehlen Punkte, bekommt die Disposition die Meldung „Rundgang verpasst", genau einmal je Einsatz.

Die mobile Chefansicht dazu gibt es derzeit nur auf dem iPhone.

Zugang für Auftraggeber

Je Objekt lässt sich freischalten, dass der Kunde den Rundgang-Bericht sieht und selbst Kontrollpunkte anlegt. Das ist im Auslieferungszustand aus.

Die Freischaltung allein reicht nicht, der Kunde muss zusätzlich über einen Auftrag oder direkt mit dem Objekt verbunden sein. Ändern und Löschen von Kontrollpunkten sowie das QR-PDF bleiben bei der Sicherheitsfirma.

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Aktualisiert am: 15.08.2026