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Aloita nyt
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Organisationseinheiten

Für Betriebe mit mehreren Niederlassungen: wer sieht welche Objekte, Aufträge und Kräfte.

Voraussetzungen

  • Recht zum Verwalten von Organisationseinheiten, das der Standard-Disponent nicht hat
  • Für die Zuordnung von Nutzern: Inhaber

Einheiten anlegen

Unter Einstellungen, Organisationseinheiten, bildest du den Betrieb als Baum ab, zum Beispiel Niederlassungen und darunter Bereiche. Bis zu fünf Ebenen tief.

Eine Einheit ist kein eigener Mandant. Die Trennung zwischen Firmen bleibt davon unberührt, Einheiten verengen nur innerhalb deiner Firma.

Löschen geht nur, wenn eine Einheit wirklich leer ist. Geprüft werden Unter-Einheiten, Objekte, Kräfte, Aufträge, zugeordnete Nutzer und Ausleihen.

Solange keine Einheit existiert, ist das ganze Modul unsichtbar. Das Feld „Einheit" taucht an Objekt, Auftrag und Kraft erst auf, wenn es etwas auszuwählen gibt.

Zugriff zuordnen

Unter Nutzerverwaltung bekommt jede Innendienst-Person ihren Einheitenzugriff. Keine Auswahl bedeutet Zugriff auf die ganze Firma, so wie vorher. Wird eine Einheit gewählt, sieht die Person diese und alle darunter liegenden.

Die eigene Zuordnung kann niemand ändern, auch der Inhaber nicht für sich selbst. Das verhindert, dass sich jemand versehentlich aussperrt.

Kräfte selbst haben keinen Einheitenzugriff. Sie haben eine Heimateinheit, an der Personalakte und Lohn hängen.

Woran du merkst, dass etwas gefiltert ist

Das ist die wichtigste Stelle, weil sie leicht wie ein Fehler wirkt:

  • Listen werden still gekürzt. Es gibt keinen Hinweis „gefiltert“ und keine Zählung.
  • Ein Datensatz außerhalb deiner Einheit meldet sich als „nicht gefunden“, nicht als „keine Berechtigung“. Das ist Absicht: sonst ließe sich über die Fehlermeldung herausfinden, welche Datensätze es in fremden Einheiten gibt.
  • Datensätze ohne Einheit bleiben für alle sichtbar. Bestandsdaten verschwinden durch die Einführung also nicht.

Am Auftrag gilt zusätzlich: hat er ein Objekt, erbt er dessen Einheit und das Feld ist gesperrt.

Kräfte ausleihen

Hilft eine Kraft vorübergehend in einer anderen Niederlassung aus, leihst du sie im Mitarbeiterprofil, Reiter Ausleihe, befristet dorthin aus. Ein Enddatum ist optional, ohne läuft die Ausleihe unbefristet.

Die Ausleihe erweitert nur die Planbarkeit. Personalakte und Lohn bleiben bei der Heimateinheit. Am Ende der Frist wird nichts umgehängt, die Kraft fällt einfach wieder aus der Kandidatenliste der Zieleinheit heraus.

Eine Kraft kann gleichzeitig in mehrere Einheiten ausgeliehen sein, überlappende Ausleihen werden nicht verhindert.

Sichtbar heißt nicht zuweisbar

Bei ausgeliehenen Kräften gelten zwei verschiedene Stichtage, und das führt regelmäßig zu Rückfragen:

  • In der Palette sichtbar ist eine Kraft schon vor Beginn ihrer Ausleihe, damit die Zieleinheit vorausplanen kann.
  • Zuweisbar ist sie erst, wenn der Schichtbeginn innerhalb des Ausleihfensters liegt.

Du kannst also völlig richtig eine sichtbare Kraft auf eine Schicht ziehen und trotzdem abgewiesen werden, weil die Schicht vor dem Ausleihbeginn oder nach dem Ende liegt. Die Palette ist eine Planungsvorschau, kein Zuweisungsversprechen.

Ausgeliehene Kräfte tragen in Palette und Schichtenplan das Kennzeichen „Ausgeliehen aus einer anderen Einheit" beziehungsweise „Geliehen bis" mit Datum. Wer keinen Einheitenzugriff eingeschränkt hat, sieht dieses Kennzeichen nie, für ihn gehören ohnehin alle dazu.

Passt dazu

Aktualisiert am: 22.08.2026