Aufträge und Objekte
Der Auftrag erzeugt die Schichten. Das Objekt liefert Geofence, Ansprechpartner und Preise.
Auftrag anlegen
Du gibst Kunde, Objekt, Zeitraum, Schichtlänge, Pause und Anzahl Kräfte an. Daraus erzeugt das System die einzelnen Schichten. Die Schichtlänge liegt zwischen 15 Minuten und 24 Stunden im Viertelstunden-Raster.
Es gibt eine harte Obergrenze von 500 Schichten je Auftrag. Wird sie überschritten, hilft eine längere Schicht oder ein kürzerer Zeitraum.
Das Auftragsfenster ist serverseitig immer die Hülle seiner Schichten. Eine außerhalb angelegte Schicht weitet den Auftrag aus, Verschieben und Löschen ziehen ihn nach.

Auftragsübersicht und Schnell-Besetzer
Die Auftragsübersicht zeigt Soll, Ist und offene Posten je Auftrag. Ein Klick auf eine Schichtzeile klappt darunter ein Besetzungs-Panel auf: geforderte Qualifikationen als Chips und die zehn besten Kandidaten, je Kandidat mit der Angabe, wie vertraut er mit genau diesem Objekt ist.
Nicht qualifizierte Kräfte bleiben sichtbar, blasser dargestellt und mit der Angabe, was fehlt. Der Besetzen-Knopf bleibt bedienbar, die Ablehnung kommt dann vom Server.
Wichtig zur Einordnung: Diese Liste ist bewusst schlanker als das automatische Besetzen und sortiert deshalb anders. Wundere dich nicht, wenn hier jemand oben steht, den die Automatik nicht zuerst vorschlägt. Die Zuweisung selbst läuft durch dasselbe Regel-Gate wie überall sonst, es gibt hier keinen weicheren Weg an den Regeln vorbei.

Heute im Blick, Position bleibt stehen
Die Monatsliste der Auftragsübersicht springt beim Öffnen zur ersten Schicht, die heute läuft, sonst zur nächsten, die beginnt. Nach dem Besetzen einer Schicht bleibt die Liste exakt an ihrer Stelle stehen, und die geöffnete Schicht bleibt geöffnet.
Eine geöffnete Schicht zeigt außerdem ihre Voraussetzungen kompakt an: geforderte Qualifikationen, Zusatzanforderungen, Kleidungsvorgaben und die Mitarbeiterkategorie. So ist vor dem Besetzen sichtbar, wen die Schicht überhaupt braucht.
Was es bewusst nicht gibt
Zwei Begriffe aus anderen Systemen haben hier keine Entsprechung, das führt sonst zu Missverständnissen:
- Auftragspositionen als eigenes Objekt gibt es nicht. Die Position ist die Schicht, eine Schicht ist ein Sitz. Wo in der Oberfläche „offene Positionen“ steht, sind gezählte Schichten gemeint.
- Rahmenaufträge mit offenem Ende gibt es nicht. Jeder Auftrag hat ein Enddatum.
- Schichtmuster und Serien gibt es nicht. Stattdessen: Duplizieren, „Auf Tage kopieren“ und Kopieren auf Auftragsebene.
Zusammenführen und kopieren
Aufträge lassen sich zusammenführen, wenn Kunde und Ort übereinstimmen, höchstens 100 auf einmal. Beim Kopieren werden alle Zeiten um denselben Abstand verschoben, die Besetzung kann optional mitgenommen werden. Kräfte, die dann nicht verfügbar sind, erscheinen mit Grund in einer Übersprungen-Liste, statt den ganzen Vorgang zu kippen.
Objekte
Am Objekt hängen Adresse, Koordinaten, Geofence-Radius (50 bis 2000 Meter, Standard 200), Ansprechpartner, Stundensätze je Tätigkeit und die Freischaltungen für den Kundenzugang.
Ein Objekt lässt sich nicht löschen, solange Aufträge daran hängen oder Nachweisdaten wie Wachbuch-Einträge und Kontrollgang-Scans existieren. Das ist Absicht, diese Daten sind aufbewahrungspflichtig.
Ansprechpartner gibt es auf drei Ebenen: am Auftrag (wird auf jede Schicht kopiert), am Objekt und beim Kunden (dort mit mehreren Kontakten samt Funktion und Telefon).

Einsatzplan, der Lageplan am Objekt
Zu jedem Objekt gehört ein grafischer Lageplan: Posten, Eingänge, Kameras und Sammelpunkte setzen, Gebäude und Routen zeichnen, Zonen sperren und je Element eine Anweisung hinterlegen.
Posten im Lageplan bekommen eine eigene Geofence und damit einen genaueren Check-in als der Objektradius allein.
Voraussetzung sind Koordinaten am Objekt. Ohne sie lässt sich der Plan nicht bearbeiten. Speichern darf nur die Disposition.
Ausführlich in Einsatzzentrum.
Welcher Stundensatz greift
Von spezifisch nach allgemein, der erste Treffer gewinnt: Objektsatz je Mitarbeiter-Kategorie, dann Preisliste beim Kunden, dann Tätigkeitssatz am Objekt, dann Satz am Auftrag, dann Standardsatz beim Kunden. Ohne Treffer bricht die Rechnungserstellung mit einem Hinweis ab.
Hängt am Kunden ein Deal, kommt dessen Satz je Mitarbeiter-Kategorie als eigene Ebene dazu.
Ausführlich dazu unter Faktura und Controlling.
Passt dazu
- Dienstplan und DispositionObjekt-Zeilen mal Zeitachse. Ziehen, dehnen, teilen, besetzen. Dahinter ein Regelwerk, das jede Zuweisung prüft.
- Faktura und ControllingAus geprüften Stunden wird ein Rechnungsentwurf. Welcher Stundensatz greift, hängt davon ab, wo du ihn gepflegt hast.
- WächterkontrolleKontrollpunkte am Objekt, Rundgänge in der App, Nachweis im Cockpit. Und eine ehrliche Einordnung, was ein Scan belegt.
Aktualisiert am: 03.09.2026