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Glossar

Ausfallmanagement

Der geordnete Ablauf von der Krankmeldung bis zur wiederbesetzten Schicht, im Sicherheitsgewerbe der teuerste Alltagsvorgang der Disposition.

Ausfallmanagement bezeichnet alle Schritte, die nötig sind, wenn eine eingeplante Kraft eine Schicht nicht antreten kann: Meldung erfassen, Lücke bewerten, Ersatz suchen, Zusage einholen, Dienstplan und gegebenenfalls Auftraggeber aktualisieren.

Im Sicherheitsgewerbe ist das kein Randthema. Objekte sind vertraglich rund um die Uhr zu besetzen, ein unbesetzter Posten ist deshalb nicht nur ein organisatorisches Ärgernis, sondern eine mögliche Vertragsverletzung. Gleichzeitig treffen Ausfälle typischerweise dann ein, wenn am wenigsten Personal in der Verwaltung sitzt: abends, nachts und am Wochenende.

Der eigentliche Aufwand liegt selten im Planen, sondern in der Ansprache. Wer kommt fachlich infrage, wer ist verfügbar, bei wem passt die Ruhezeit, und wer geht überhaupt ans Telefon. Viele Betriebe arbeiten das über Anruflisten und WhatsApp-Gruppen ab, mit dem bekannten Nebeneffekt, dass hinterher niemand belegen kann, wer wann gefragt wurde.

Softwareseitig besteht gutes Ausfallmanagement aus drei Teilen: einer regelgeprüften Vorauswahl, einer gestuften Ansprache der Kandidaten und einer lückenlosen Dokumentation des Vorgangs.

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